Schulordnung

Ein geordnetes und weitgehend konfliktfreies Zusammenleben in einer großen Gemeinschaft ist nur möglich, wenn Rege­lungen getroffen werden, denen sich alle - Schüler, Lehrer und Eltern - verpflichtet fühlen.

Darum ist das Einhalten der nachfolgenden Punkte unbedingt erforderlich! 

  1. Um 7.45 Uhr beginnen der Dienst und die Aufsicht auf dem Schulhof.
  2. Nach dem ersten Klingelzeichen um 7.55 Uhr begeben sich die Schüler unverzüglich in das Schulgebäude und sammeln sich vor ihren Klassen- bzw. Fachräumen.
  3. In den 5-Minuten-Pausen halten sich die Schüler ausschließlich in den Klassen- bzw. Fachräumen auf.
  4. Bei notwendigem Raumwechsel begeben sich die Schüler zügig in die entsprechen­den Räume bzw. warten davor, wenn die Türen noch verschlossen sind.
  5. Schüler, die nach den Pausen einen anderen Klassenraum aufsuchen müssen, dürfen zu Beginn der Pausen ihre Taschen vor den Klassenräumen, an denen sie vorbeikommen oder neben den Treppenaufgängen stehen lassen.
  6. Nach dem Klingelzeichen zu den Hofpausen - auf keinen Fall eher - verlassen alle Schüler zügig ihre Klassenräume und begeben sich auf den Schulhof. Die jeweiligen Lehrer verschließen dann die Klassenräume und sorgen dafür, dass alle Schüler die Gänge verlassen.
  7. In den Pausenhallen führen Schüler der 9. und 10. Klassen Auf­sicht. Die äußeren Zugänge zu den Toiletten werden unmittelbar nach Pausen­beginn geöffnet. Vor Pausenende verschließen die aufsichtsführenden Lehrer die Toilettentüren. Die Toilettenräume sind keine Aufenthaltsräume und sind daher – nach ihrer Nutzung –  unverzüglich wieder zu verlassen!
  8. Die Toiletten werden in den Unterrichtsstunden und in den 5-Minuten-Pausen in der Regel geschlossen gehalten. Im Einzelfall werden die Toiletten bei Bedarf durch einen Lehrer geöffnet und wieder verschlossen.
  9. Die Regenpause wird durch dreimaliges Klingeln angezeigt. Während der Regen­pause ist es den Schülern freigestellt, sich in der Pausenhalle oder auf einem Teil des gepflasterten Bereiches des Schulhofes aufzuhalten. Die aufsichtführenden Lehrer sorgen dafür, dass die Gänge im Hauptgebäude I frei bleiben. Es werden die inneren Toiletten­zugänge geöffnet.
  10. Die Benutzung der Außensportanlage geschieht unter Aufsicht und Anleitung der ausgebildeten SV-Sporthelfer und ist in den per Aushang (Schwarzes Brett) angekündigten Zeiten möglich. Die SV-Sporthelfer stellen recht­zeitig Spiel– und Bewegungsmaterial zur Verfügung. Sie dürfen dazu um 9.30 Uhr den Unterricht verlassen.
  11. Die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen können in der 2. Pause den Spielplatz benutzen. Außerdem stehen die Plätze vor den Räumen 3 bis 6 ausschließlich den Mädchen und Jungen der 5. und 6. Klassen zur Verfügung.
  12. Für Spiel und Bewegung (nur Softbälle) können die Schüler in allen Pausen auch die Wiese vor der Außensportanlage benutzen. Der reine Aufenthalt ist dort - wie auch vor und hinter dem Pavillon - nicht erlaubt und gilt als Verlassen des Schulhofes.
  13. Während der Pausen ist es den Schülern untersagt, ohne ausdrückliche Auf­forderung eines Lehrers sich im Flur vor dem Lehrerzimmer und dem Sekretariat aufzu­halten. In dringlichen Fällen kann jeder Lehrer einem Schüler während des Unterrichts erlauben, das Sekretariat oder Lehrerzimmer aufzu­suchen.
  14. Freitags findet in der Regel in der ersten großen Pause die Pausendisco statt. Die Helfer für die Pausendisco dürfen um 9.15 Uhr den Unterricht verlassen. Schüler, die an der Pausendisco teilnehmen möchten, werden zwischen 9.35 und 9.45 Uhr in die Aula eingelassen. Für die Pausendisco besteht eine besondere Disco-Ordnung. Schüler, die nicht an der Pausendisco teilnehmen, begeben sich sofort um 9.35 Uhr auf den Schulhof. Der Abstellraum neben der Aula darf nur von Lehrern und den verantwortlichen Schülern für die Discoanlage betreten werden.
  15. Sicherheit spielt auf dem gesamten Schulgelände eine entscheidende Rolle. Deshalb ist das Radfahren auf dem Schulhof ebenso verboten wie das Benutzen von Rollern oder Inlinern u. ä., die in der Schule generell nichts zu suchen haben. Werden diese trotzdem benutzt, werden sie eingezogen. Können Eltern nicht selber in die Schule kommen, geben sie dem Kind eine schriftliche Abholvollmacht mit, dann erfolgt die Aushändigung an das Kind.
  16. Alle haben den Wunsch, in einer Umgebung zu lernen und zu arbeiten, in der sie sich gerne aufhalten. Das setzt voraus, dass alle sich auch bemühen, Einrichtungen, Arbeitsmaterialien, Bücher und Spielgeräte schonend zu behan­deln und mutwillige Zerstörungen und Beschädigungen jeglicher Art zu unterlassen. Bei Zuwiderhandlungen muss auf jeden Fall Schadensersatz geleistet werden. Wie der Schadensersatz im Einzelnen zu leisten ist, wird in jedem Fall besonders geklärt. In der Regel werden außerdem Ordnungsmaßnahmen gemäß SchulG (s. Anlage) angewendet und Strafanzeige erstattet.
  17. Sauberkeit ist in diesem Zusammenhang oberstes Gebot. Niemand kann sich in ungepflegten, schmutzigen Räumen wohl fühlen. Durch Mitdenken und Mitmachen kann jeder Einzelne zu einer sauberen Schule beitragen und die Arbeit des Ordnungsdienstes und der Reinigungsfrauen unterstützen. Auch ein gepflegter Schulhof gilt als Visitenkarte einer Schule, in der Abfälle und Papier in den entsprechenden Behältern landen, deshalb kann auch Ausspucken nicht geduldet werden, da es sowohl eine Zumutung für andere Benutzer des Schulhofes darstellt als auch hässliche Spuren hinterlässt. Bei Zuwiderhandlung hat der Schüler zur Wiedergutmachung zusätzlichen Ordnungsdienst zu verrichten.
  18. Das Rennen und Toben in Klassen und Fluren gefährdet genauso die Sicherheit wie das Kippeln oder Wippen mit den Stühlen. Das Werfen von Gegenständen jeglicher Art (insbesondere auch von Schneebällen) auf dem Schulhof, im Gebäude und in den Klassen gefährdet die Sicherheit und ist deshalb untersagt. Bei Verstößen muss der Schüler ­eine schriftliche Stellungnahme mit Einschluss von Verhaltensände­rungen verfassen, die Eltern nehmen Kenntnis. Im Bedarfsfall werden Ordnungsmaßnahmen gemäß SchulG eingeleitet.
  19. Seit dem 01.01.2008 gilt ein striktes Rauchverbot im Schulgebäude und auf dem Schulgelände. Bei Zuwiderhandlung meldet sich der betreffende Schüler im Sekretariat, die Hofpause ist für diesen Schüler sofort beendet. Die Klassenleitung wird informiert. Die Eltern werden schriftlich unterrichtet. Bei mehr als dreimaligen Verstoß gegen diese Regel werden Ordnungsmaßnahmen gem. SchulG (vgl. Anhang) angewendet.
  20. Schüler, die zum Unterricht unter Alkohol- oder Drogeneinfluss erscheinen, werden vom Unterricht ausgeschlossen. Verstöße haben Ordnungsmaßnahmen gemäß SchulG zur Folge.
  21. Während des Unterrichts muss alles vermieden werden, was ein positives Lernklima stören könnte. Dazu gehören neben dem Essen, Trinken und dem Kauen von Kaugummi auch das Tragen von Stirnbändern und Kopf­bedeckungen, die in den Bereich der Freizeit gehören. Bei Zuwiderhandlungen muss der Schüler eine schriftliche Stellungnahme mit Lösungsmöglichkeiten verfassen. Die Eltern werden informiert. Die Schüler haben zum Unterricht und allen Schulveranstaltungen in schulangemessener Bekleidung zu erscheinen. Dies gilt selbstverständlich auch für den Sportunterricht, denn provozierende Kleidung ist einem akzeptablen Miteinander abträglich. Bei Zuwiderhandlungen entscheidet der Klassenlehrer – nach Beratung mit dem Fachlehrer/der Schulleitung – darüber, ob der Schüler nach Hause geschickt wird, um anschließend in angemessener Kleidung wieder am Unterricht teilzunehmen oder über andere erzieherische Einwirkungen.
  22. Im Sportunterricht ist das Tragen von (Ohr-)Schmuck und Piercings wegen der erhöhten Verletzungsgefahr untersagt.
  23. Digitalkameras und Handys zur privaten Nutzung dürfen nicht mit in die Schule gebracht werden!!! In dringenden Fällen können die Schüler das Telefon im Sekretariat kostenlos benutzen. Im umgekehrten Fall können die Schüler über das Sekretariat (Tel. 02323/ 16-3975) kontaktiert werden. Auch andere elektronische Geräte (MP3-/MP4-Player, Gameboy usw.), die zur Freizeit­gestaltung gehören, dürfen nur auf dem Schulhof benutzt werden. Während des Unterrichts sind sie selbstverständlich auszuschalten und in der Schultasche aufzubewahren. Werden Handy,  MP3-Player u.a. trotzdem benutzt, werden sie einge­zogen und die Eltern informiert. Sie können die Geräte in der Schule abholen. Können Eltern nicht selber kommen, geben sie dem Kind eine schriftliche Abholungsvollmacht mit, dann erfolgt die Aushändigung an das Kind.  Bei mehr als dreimaligem Verstoß werden Ordnungsmaßnahmen gem. SchulG (vgl. Anhang) angewendet.
  24. Die Schüler haben sich während ihres Schulweges (Weg von der elterlichen Wohnung zur Schule und zurück) unverzüglich auf den Schulhof/zur elterlichen Wohnung zu begeben. Ein Aufenthalt z. B. in den U-Bahn- oder an Bushaltestellen ist verboten. Bei Verstößen erfolgt eine Benachrichtigung der Eltern und evtl. ein Gespräch zwischen Schülern, Lehrern, Schulleitung. Reichen die erzieherischen Einwirkungen bei Verstößen gegen diese Schulordnung nicht aus, erfolgen spätestens beim dritten Verstoß Ordnungsmaßnahmen gem. SchulG (vgl. Anlage).
  25. Im Falle einer Erkrankung eines Schülers informieren die Eltern die Schule am ersten Tag telefonisch bis 10.00 Uhr. Nach seiner Genesung ist der Schüler verpflichtet umgehend eine schriftliche Entschuldigung der Eltern bei seinem Klassenlehrer vorzulegen.  Sollte die Erkrankung länger als drei Tage andauern, ist der Schule innerhalb von sieben Tagen nach Beginn der Erkrankung ein ärztliches Attest vorzulegen. Sollten Entschuldigungen / Atteste nicht innerhalb der vorgenannten Fristen eingereicht werden, gilt die versäumte Zeit als unentschuldigt. Bei einer Häufung unentschuldigter Fehlzeiten kann die Schule ein Bußgeldverfahren einleiten.
  26. Termine zu ärztlichen, zahnärztlichen oder kieferorthopädischen Untersuchungen sind immer außerhalb der Unterrichtszeit wahrzunehmen. Sollte es unumgänglich (weil medizinisch notwendig) sein, einen ärztlichen Termin innerhalb der Unterrichtszeiten wahrzunehmen, ist dem Klassenlehrer umgehend eine diesbezügliche Bescheinigung über den Zeitraum des Praxisaufenthaltes vorzulegen. Der Unterrichtsbesuch vor bzw. nach diesem Termin ist – sofern der Arzt nicht die Schulunfähigkeit des Schülers bescheinigt – selbstverständlich verpflichtend.

Erzieherische Einwirkungen bei Verstößen gegen die Schulordnung

Für ein positives Schulklima, in dem sich alle wohl fühlen können, gibt es Voraussetzungen, die unbedingt einzuhalten sind. Grundlegender Bestandteil der schulischen Arbeit sind offene und ehrliche Gespräche aller am Schulleben beteiligter Personen.

Leider sind auch in unserer Schule Schüler anzutreffen, die sich nicht oder nur bedingt an die Schulordnung halten. Mit diesen Schülern und/oder deren Eltern werden Gespräche geführt und erzieherische Einwirkungen verabredet mit dem Ziel, das Fehlverhalten zu korrigieren.

Führen diese Gespräche und die weiteren erzieherischen Einwirkungen zu keinem Erfolg, sind Ordnungsmaßnahmen gem. Schulgesetz NRW (SchulG) anzuwenden. Einzelne erzieherische Einwirkungen werden nachfolgend beschrieben, erheben aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Ist akute Gefahr im Verzuge, z. B. bei besonders aggressivem Verhalten, werden Eltern angerufen und müssen ihr Kind abholen. Sind diese nicht erreichbar, wird der entsprechende Schüler mit Einzelarbeit betraut. Die Anwendung von Ordnungsmaßnahmen gem. SchulG wird in jedem Einzelfall geprüft.

Schlussbemerkungen

Die Schulordnung ist für Schüler, Lehrer und Eltern gleichermaßen verbindlich, das heißt, die „organisatorischen Regelungen“ gelten sinngemäß und situationsbezogen auch für die Lehrer und Eltern.

Alle Schüler und Lehrer sowie die Eltern haben die Pflicht, für die Einhaltung der Schulordnung zu sorgen. Sie erinnern sich gegenseitig an die Beachtung der Schulordnung und Lehrer und Eltern sind sich bewusst, für die Schüler Vorbilder zu sein.

Das Einhalten dieser Schulordnung prägt auch das Bild unserer Schule in der Öffentlichkeit. Daher sollten Pflichtverletzungen und Verstöße gegen diese Schulordnung unter allen Umständen vermieden werden.

 

44625 Herne, im Februar 2010

 

gez. S. Mühl (Schülersprecherin 2009/10)

gez. M. Demirkazik (Stellv. Schülersprecherin 2009/10)                                                         

gez. A. Altenhoff (Schulpflegschaftsvorsitzende 2009/10)

gez. Cl. Aldibas-Könneke (Rektorin)